KVT-Fastening Österreich
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Inhaltsverzeichnis:
0-9
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
 
Aluminium-Legierungen
Bezeichnung
EN 485 / 754
Bezeichnung
DIN
AA-No.
Norm
Eigenschaften
EN AW-1050 A
AI99,5
1050 A
Diese Legierung weist einen gute Korrosionsbeständigkeit sowie eine hohe elektrische Leitfähigkeit auf.
EN AW-5251
AIMg2
5251
Zeichnet sich durch eine höhere Festigkeit als AI99,5 aus und weist ebenfalls eine gute Korrosionsbeständigkeit auf.
EN AW-5052
AIMg2,5
5052
Die beiden Legierungen verfügen über eine mittlere Festigkeit bei guter Korrosionsbeständigkeit, auch gegen Meerwasser
EN AW-5754
AIMg3
5754
EN AW-5154 A
AIMg3,5
5154 A
Die Aluminium-Legierung hat dieselben Eigenschaften wie AIMg3, jedoch mit erhöhter Festigkeit.
EN AW-5019
AIMg5
5019 A / 5056
EN AW-5019 verfügt über eine hohe Festigkeit und eine hohe Korrosionsbeständigkeit, auch gegen Meerwasser. Allerdings neigt sie unter ungünstigen Bedingungen zu Interkristalliner- und Spannungskorrosion.
EN AW-2024
AICu4Mg1
2024
Durch die sehr hohe Festigkeit kann diese Legierung für hochbeanspruchte Bauteile verwendet werden. Dabei weist sie eine mäßige Korrosionsbeständigkeit auf.
EN AW-7075
AlZnMg5,5Cu
7075
Verfügt über eine hohe Festigkeit bei mittlerer Korrosionsbeständigkeit
EN AW-6262
AlMg1SiPb
6262
Diese Legierung verfügt über eine hohe Festigkeit und eine gute Korrosionsbeständigkeit
 
 
Anodisieren (Eloxieren)
Eignet sich besonders für Aluminium und ist in fast allen Farben möglich, was einen dekorativen Einsatz ermöglicht. Für Außenanwendungen bietet das Anodisieren einen guten Korrosionsschutz.

 
Bighead Befestiger
Bighead Befestiger werden entweder in Kunststoff oder Verbundwerkstoffe eingebettet oder direkt auf Oberflächen geklebt und finden ihre Anwendung in Branchen wie Transport, Bau, Automobil, Marine, Luftfahrt und Bahn.

 
 
Blindnietmuttern
Blindnietmuttern ermöglichen eine belastbare Gewindefunktion in dünnen oder dicken Blechen oder Hohlprofilen. FILKO Blindnietmuttern ermöglichen neben der Gewindefunktion auch die Möglichkeit des zweiten Elements, gleich einer Nietverbindung.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Belastbares Innengewinde wird geschaffen
  • Permanentes Verbinden von Blechen
  • Installation von einer Seite (blind) möglich
  • Auch in vorbeschichteten Blechen möglich

 
 
Blindnietsysteme
Blindnietsysteme verbinden Bleche und andere Materialien schnell und effektiv. Eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Niettypen und Setzgeräten stehen zur Verfügung!

Eigenschaften/Vorteile:
  • schnelle, einfache Verarbeitung
  • hohe Typenvielfalt
  • manuelle und automatische Verarbeitung
  • effizient und effektiv

 
 
Bolzenschweißen
WELKO® Bolzenschweißen - dauerhaft stark miteinander verschmolzen. Bewährte Verbindungstechnologie mit perfekter Automationsmöglichkeiten mit den WELKO® CNC Anlagen möglich.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Prozesssicherheit
  • Übertragung von sehr hohen Kräften
  • Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
  • Sehr schnelle Taktzeiten durch optimierte CNC Anlagen

 
Cadmieren-Passivieren
Dieses Oberflächenschutzverfahren bietet im Meeresklima besseren Schutz als Verzinken. Allerdings ist das Vorgehen in vielen Ländern bereits verboten, da es umweltbelastend ist.

 
Dacrometisieren Durocoat
Dacromet / Durocoat ist eine anorganische Beschichtung aus chrompassivierten Zinklamellen. Die Sinterung der Schicht erfolgt in einem Tunnelofen. Dadurch kann ein sehr guter Korrosionsschutz erreicht werden. Besonders geeignet ist dieses Verfahren für Verbindungselemente.

 
 
Druckverstärker
Druckverstärker für Fluide schaffen hohe Drücke wo sie gebraucht werden. Es sind Drücke bis 500, 800, 2000, 3000 und 5000 bar möglich.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Keine teuren Hochdruckpumpen nötig, da Druckregelung auf Niederdruckseite
  • Montage direkt vor Verbraucher, Wartungsfrei, hohe Lebensdauer
  • Geringes Gewicht, Kleine Abmessungen mit großem Wirkungsgrad
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Große Produktvielfalt

 
 
Duroplaste
Kurzzeichen
Polymerwerkstoffe
Gängige Handelsnamen
PF
Phenolharz
Bakelit®
Gedetite®
Resinol®
Troliton®
EP
Epoxyharz
Araldit® (CIBA)
Apikote® (SHELL)
Epoxin® (BASF)
Grilonit® (EMS)
Hostapox® (HOECHST)

 
Einpressbefestiger
Einpressbefestiger sind bestens dafür geeignet, um sehr dünne und leichte Werkstücke sicher und dauerhaft zu befestigen. Die Befestiger werden in ein Aufnahmeloch im Werkstück eingesetzt und verdrängen dort den Werkstoff im Bereich der Bohrung in einen Hinterstich im Schaftbereich des Befestigers, ohne dabei Beschädigungen oder Aufwölbungen an der Rückseite des Bauteils zu verursachen.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Extreme Belastbarkeit auch in dünnen Blechen ab 0,5 mm
  • Keine spezielle Bearbeitung der Bohrung nötig
  • Kein Nachschneiden des Gewindes
  • Ideal auch für beschichtete Oberflächen
  • Hohe Positionsgenauigkeit
 
 
Elastomere
Kurzzeichen
Polymerwerkstoffe
Gängige Handelsnamen
CR
Polychloroprene
Neopren®
EPDM
Ethylen-Propylen
Buna ap®
Dutral Ter®
Epcar®

 
Feuerverzinken
Beim Feuerverzinken wird das Bauteil in ein ca. 450 °C heißes Zink-Bad eingetaucht und weist danach einen sehr guten Korrosionsschutz auf. Die Mindestschichtdicke liegt hier bei 40 μm.

 
Gewindeeinsätze
Bei Gewinden in Aluminium oder sonstigen stark belasteten Werkstoffen empfiehlt sich der Einsatz von Gewindeeinsätzen. Wir bieten hier diverse Ausführung und Materialien für alle Anwendungen.
 
Gewindeeinsätze sind für thermoplastische/ duroplastische Kunststoffe, sowie Leichtmetalle geeignet und erzeugen Widerstandsfähige Muttergewinde in porösen Materialien. Als Einbauverfahren sind Einbetten, Einpressen und Eindrehen möglich, und das ohne dass Gewindeschneiden erforderlich ist.
 
Unsere Gewindeeinsätze sind in Messing, Stahl und Edelstahl erhältlich.
 
HK Serie des KOENIG-EXPANDER®
Die Serie HK beinhaltet Dichtstopfen für Betriebsdrücke bis 350 Bar. Die Konzeption des Dichtstopfens der Serie HK basiert ebenfalls auf einem Zug-/Spreizprinzip. Die radial dehnbare Stahlhülse wird durch das Spreizelement ausgeweitet und mit der Oberflächenrauigkeit der Bohrungswand verankert. Die KOENIG-EXPANDER® der Serie HK sind besonders für den Einsatz in harten Werkstoffen bestimmt. Um hohe Betriebsdruckwerte zu erreichen benötigt die Bohrung eine Rauheit von RZ = 10 – 30 µm.
 
Das große Lieferangebot von 3 – 10 mm Durchmessern und die Variante mit verlängertem Stift für vertieftes Setzen ermöglicht einen vielfältigen Einsatz. Die normale Bearbeitungstoleranz der Serie HK beläuft sich auf -(0/(+0,1))mm. 
 
Diese Dichtstopfen können direkt in Hydraulik-Bohrungen eingebaut werden und sorgen für eine rein mechanische Abdichtung. Eine schnelle Montage mittels handlicher Verarbeitungswerkzeuge ist gewährleistet.
 
Käfigmuttern
Käfigmuttern eignen sich für Leichtbefestigungen um Verschraubungen von Blenden, Rahmen, Abdeckungen, Anbauteilen zu ermöglichen. Bei der Käfigmutter handelt es sich um ein 2-Komponententeil bestehend aus einem Käfig, in welchem eine Mutter schwimmend gelagert ist.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Toleranzausgleich in alle Richtungen möglich
  • Einfache Montage
 
 
Klebetechnik
  • Zugfestigkeit ISO 6922
    Die Zugfestigkeit σB ist der Quotient aus der Höchstkraft Fmax und der Klebefläche A.
    σ B =  Fmax. / A

  • Zugscherfestigkeit ISO 4587
    Die Zugscherfestigkeit τB
    ist der Quotient aus der Höchstkraft Fmax und der Klebefläche A.
    τB=  Fmax / A

  • Schälwiderstand
    Der Schälwiderstand ps  ist der Quotient aus der mittleren Trenn-Kraft F, die aus dem Schäldiagramm ermittelt wird und der Probenbreite b. 

  • Losbrechmoment DIN EN ISO 10964
    Das Losbrechmoment MLB ist das bei der ersten Relativbewegung zwischen Schraube und Mutter gemessene Drehmoment.

  • Weiterdrehmoment DIN EN ISO 10964
    Das Weiterdrehmoment MLW ist das nach dem Losbrechen der Schraube gemessene Drehmoment.
 
 
Klebetechnik – Begrifflichkeiten
  • Adhäsion
    Die Adhäsion beschreibt die Wirkung von Anziehungskräften an der Grenzfläche zwischen dem Klebstoff und dem Fügeteil.

  • Aktivatoren
    Aktivatoren sind Stoffe, die die vollständige Aushärtung von Reaktions-Klebstoffen beschleunigen oder erst ermöglichen.

  • Aktive Materialien
    Aktive Materialen sind Werkstoffe, die bei der Aushärtung von anaeroben Klebstoffen als Katalysator wirken, z.B. Buntmetalle, einige Stähle, einige Aluminiumlegierungen.

  • Auftragen
    Das Auftragen beschreibt das Verteilen eines Klebstoffes auf die Klebeflächen. Das Auftragen kann auf eine Klebefläche (einseitiges Auftragen) oder auf beide Klebeflächen (beidseitiges Auftragen) erfolgen.

  • Aushärtebedingungen
    Aushärtebedingungen sind Einflussgrößen, die für die Aushärtung von Reaktionsklebstoffen maßgebend sind, z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw.

  • Aushärten – Aushärtung
    Das Aushärten ist der Vorgang, bei dem sich flüssige Klebstoffe in feste Stoffe verwandeln. Dabei verfestigt sich der Klebstoff einerseits mit den Fügeteilen (Adhäsion) als auch in sich (Kohäsion).

  • Aushärtezeit
    Die Aushärtezeit beschreibt die Zeitspanne, die zwischen dem Zusammenbringen der zu verklebenden Teile und der vollständigen Aushärtung des Klebstoffes liegt.

  • Druckfestigkeit
    Die Druckfestigkeit gehört zu den Grundformen der Belastungen.

  • Druckscherfestigkeit
    Die Druckscherfestigkeit gehört zu den Grundformen der Belastungen.

  • Einkomponenten-Klebstoffe
    Klebstoffe, die in ihrer Handelsform alle zum Kleben erforderlichen Bestandteile enthalten, werden als Einkomponenten-Klebstoffe bezeichnet.

  • Entfetten
    Das Entfetten beschreibt das Entfernen von Fett- und Ölschichten von den Oberflächen der Fügeteile durch Reinigungsmittel / Lösungsmittel.

  • Festigkeit
    Die Festigkeit beschreibt in der Klebetechnik die Festigkeit des Klebstoffes.

  • Fixieren
    Das Fixieren bedeutet das Festhalten der Fügeteile mit oder ohne Druck während dem Aushärtevorgang in der gewünschten Lage.

  • Fügen
    Das Fügen hat zwei Bedeutungen, zum einen das Verbinden von festen Teilen und zum anderen den Vorgang des Zusammenbringens von zu verklebenden Teilen.

  • Fügeteile
    Fügeteile sind feste Körper, die miteinander verbunden werden sollen oder die miteinander verbunden sind.

  • Fügevorgang
    Der Fügevorgang beschreibt das Zusammenbringen von (bereits mit Klebstoff benetzten) Fügeteilen, wobei aus dem oder den Klebstoff-Film(en) eine Klebeschicht entsteht.

  • Grundformen der Belastungen
    Kräfte, die auf eine Klebeverbindung einwirken, führen zu einer Belastung. Man unterscheidet: Zugbeanspruchung, Zugscherbeanspruchung, Schälbeanspruchung und Druckbeanspruchung. In der Praxis treten oft mehrere Beanspruchungen gleichzeitig auf.

  • Geschlossene Wartezeit
    Die geschlossene Wartezeit ist die Zeitspanne vom Fügen der Werkstücke bis zum Erreichen der Aushärtebedingungen.

  • Härter
    Härter sind Stoffe, die das Aushärten eines Klebstoffes durch eine chemische Reaktion bewirken.

  • Handfestigkeit
    Eine Klebeverbindung ist handfest, wenn eine Kraft von 0,1 N pro mm2 Klebefläche als Scherbeanspruchung (Grundformen der Belastungen) wirken muss, um die Verbindung zu trennen. Zeitangaben hinter dem Begriff der H. beziehen sich auf die Zeitspanne, die ab dem Fügevorgang verstreicht, bis die Klebeverbindung handfest ist.

  • Katalysator
    Der Katalysator ist ein Stoff, der eine chemische Reaktion durch seine Anwesenheit auslöst oder beschleunigt, ohne selbst chemisch verändert zu werden.

  • Klebefestigkeit
    Die Kraft, die auf die Klebeschicht wirken muss, um eine Klebung unter Zug-, Druck-, Schäl- oder Scherbeanspruchung zu trennen (Grundformen der Belastungen) nennt man Klebefestigkeit.

  • Klebefläche
    Die Klebefläche ist die mit Klebstoff zu benetzende Oberfläche eines Fügeteils.

  • Klebeschicht
    Der ausgehärtete oder noch nicht ausgehärtete Klebstoff zwischen den Fügeteilen nennt sich Klebeschicht.

  • Klebstoff
    Der Klebstoff ist ein nichtmetallischer Stoff, der Fügeteile durch Adhäsion und Kohäsion untereinander verbindet.

  • Kohäsion
    Unter der Kohäsion versteht man die Kräfte, die zwischen den Molekülen eines Körpers herrschen und die Masseteilchen zusammenhalten.

  • Lagerbeständigkeit
    Unter der Lagerbeständigkeit versteht man die Zeitspanne zwischen der Herstellung des Klebstoffs und dem Zeitpunkt, bis zu dem der Klebstoff unter Einhaltung bestimmter Lagerbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit usw.) brauchbar ist.

  • Lösungsmittel
    Das Lösungsmittel ist eine organische Flüssigkeit, die die Grundstoffe und löslichen Klebstoffbestandteile ohne chemische Veränderung löst.

  • Mehrkomponenten-Klebstoffe
    Bei Mehrkomponenten-Klebstoffen liegen die reaktionsfähigen Komponenten getrennt vor und müssen für eine Aushärtung des Klebstoffs vor dem Auftragen gemischt werden. Nach dem Vermischen der Komponenten ist der Klebstoff nur für eine bestimmte Zeitspanne (Topfzeit) verwendbar. Bei einer neuen Generation von Zweikomponenten-Klebstoffen werden die beiden Komponenten (Klebstoff und Härter) nicht gemischt, sondern lediglich getrennt auf die zu verklebenden Oberflächen aufgetragen. Die beim Fügevorgang entstehende (geringe) Vermischung der Komponenten bewirkt dann die Polymerisation des Klebstoffs.

  • Offene Wartezeit
    Unter der offenen Wartezeit versteht man die Zeitspanne zwischen dem Auftragen des Klebstoffs bzw. Aktivators und dem Fügen der zu verbindenden Teile.

  • Passive Materialien
    Passive Materialien sind Werkstoffe, die den Aushärtevorgang von anaerob aushärtenden Klebstoffen nicht unterstützen, z.B. Edelstahl, verschiedene Aluminiumlegierungen, Edelmetalle, Nicht-Metalle.

  • Reaktionsklebstoff
    Klebstoffe, deren Aushärtung auf einer chemischen Reaktion basieren, nennt man Reaktionsklebstoffe. Durch die Reaktion entstehen großmolekulare, vernetzte Kunststoffe von hoher Festigkeit. Man unterscheidet Einkomponenten-Klebstoffe und Mehrkomponenten-Klebstoffe.

  • Schälkräfte
    Die Schälkräfte zählen zu den Grundformen der Belastung.

  • Scherkräfte
    Die Scherkräfte zählen zu den Grundformen der Belastung.

  • Topfzeit
    Die Zeitspanne, in der ein Klebstoffansatz nach dem Mischen aller Bestandteile (Komponenten) für eine Verwendung brauchbar ist, nennt man Topfzeit. Nach dem Überschreiten der Topfzeit ist keine ausreichende Benetzung der Fügeflächen mit dem Klebstoff möglich.

  • Viskosität
    Die Viskosität ist die Zähigkeit von Flüssigkeiten oder pastösen Stoffen aufgrund ihrer inneren Reibung. Niedrigviskose Flüssigkeiten sind dünnflüssig, hochviskose Flüssigkeiten sind dickflüssig.

  • Zugfestigkeit
    Die Zugfestigkeit zählt zu den Grundformen der Belastung.

  • Zugscherfestigkeit
    Die Zugscherfestigkeit zählt zu den Grundformen der Belastung.
 
 
KOENIG-RESTRICTOR® Düsen
KOENIG-RESTRICTOR® Düsen sind Präzisionsdurchflussregler. Die Gewinde und Expansions Restrictor sind in metrischen wie auch in Inch-Versionen erhältlich. Sie kommen in Flüssigkeiten und Gasen zum Einsatz und sind standardmäßig in rostfreiem Stahl erhältlich. Die Öffnung des Restrictor kann berechnet werden, um die gewünschte Flussrate zu erreichen. Gewinde Restrictoren können leicht ausgetauscht werden, um die Flussraten zu verändern. Expansions Restrictoren sind manipulationssicher.
 
 
Kontaktkorrosion mit dem Verbindungselement
Bei Kontakt zweier verschiedener Metalle in einer elektrisch leitenden Flüssigkeit (z.B.: 5 %-ige wässrige Natriumchlorid-Lösung) entsteht eine Kontaktkorrosion. Das unedlere Metall oder dessen Oberflächenschutz wirkt als Opferanode und baut sich zu Gunsten des Edleren ab.

 

Material
Werkstück
Nichtrostender Stahl
Kupfer
Stahl blank
Stahl verzinkt
Aluminium-Legierungen
 
 
Verbindungselement 
Monel verzinkt
1
1
1
1
1
Nichtrostender Stahl
neutral
1
1
1
1
Kupfer, Messing
2/3
neutral
1
1
1
Stahl blank
3
3
neutral
1
2
Stahl verzinkt
3
3
2
neutral
2
Aluminium-Legierungen
3
4
3
2
neutral

 

Legende:
1             Die Korrosion des Verbindungselementes wird durch das Werkstück nicht beschleunigt. (gut)
2             Die Korrosion des Verbindungselementes kann durch das Werkstück beschleunigt werden. (mittel)
3             Die Korrosion des Verbindungselementes kann durch das Werkstück markant beschleunigt werden. (schlecht)

4             Die Kombination ist nicht empfehlenswert. (sehr schlecht)

 
Empfehlung zur Verhinderung der Kontaktkorrosion:
  • Setzen Sie nur Paarungen mit keinem (neutral) oder kleinem Potentialunterschied (1) ein.
  • Konstruieren Sie korrosionsmindern: Wasser muss ablaufen können, Feuchtigkeit muss durch Belüftung abtrocknen können.

 

 
Lacke und Farben
Durch Streichen, Spritzen oder Tauchen wird Grund- und Deckfarbe ein- oder mehrschichtig aufgebracht. Dadurch wird ein guter Korrosionsschutz für Innen- und Außenanwendungen gewährleistet.
 
 
LK Serie KOENIG-EXPANDER®
Die Serie LK des KOENIG-EXPANDER® hält Betriebsdrücken bis zu 60 bar stand und eignet sich besonders für kurze Einbaumaße. Die großzügige Bearbeitungstoleranz dieses Expanders beträgt - (0/(+ 0,12)) mm.  Die LK Serie wird zum Einbau in System-Bohrungen verwendet und gewährleistet eine rein mechanische Abdeckung. Eine schnelle Montage mittels handlicher Verarbeitungswerkzeuge ist möglich. Das große Lieferprogramm des LK Serie beinhaltet Durchmesser von 4 – 19 mm.
 
 
LP Serie KOENIG-EXPANDER®
Das Presssitz- und Verankerungskonzept der Serie LP bedient sich einer oberflächengehärteten, jedoch noch flexiblen, näpfchenförmigen, konischen Einpresshülse. Während des Einpressens passt sich die flexible Hülse der Bohrungskonfiguration an und die labyrinthförmige Außenverzahnung verkrallt sich in der Bohrungswand oder Bohrungsrauheit, wobei sich die Einpresshülse radial im teilplastischen Bereich durch die selbsthemmende Konusform verspannt und verankert. Beim Einsatz in harten Werkstoffen muss die Bohrung eine Rauheit von RZ = 10 – 30 μm aufweisen.
 
Die Dichtstopfen der LP Serie halten Betriebsdrücken bis zu 60 bar stand und eignen sich besonders für kurz Einbaumaße. Die Abdichtung erfolgt über eine mechanische Labyrinth-Abdichtung über einen Presssitz. Die LP Serie kann schnell montiert werden. 

 
Magazin-Blindniete
Magazin-Blindniete bieten ein schnelles und zuverlässiges Verbinden von Metallen, Kunststoffen, Verbundwerkstoffen und passiven elektronischen Bauteilen. Die Verbinder werden entweder aus einem Magazin oder über einen Schwingförderer zugeführt – es steht eine Vielzahl an Verarbeitungsgeräten zur Verfügung. Nach dem Setzvorgang stellt das Gerät automatisch den nächsten Magazinniet zur Verfügung - der Montageprozess kann fortgesetzt werden.

Eigenschaften/Vorteile:
  • schnelle Verarbeitung
  • kein Dorn vorhanden -> klapperfrei
 
 
MB/CV Serie Koenig-EXPANDER®
Die MB/CV Serie des KOENIG-EXPANDER® enthält Dichtstopfen für Betriebsdrücke bis 450 Bar. Das Konzept nach dem Druck-Spreizprinzip bedient sich einer Kugel als Spreizelement und einer näpfchenförmigen Expansionshülse. Durch das Einpressen der Kugel wird die Hülsenexpansion mit rückrollender Verkrallung der Außenverzahnung mit dem Grundwerkstoff eingeleitet und gilt bei Verschwinden des Kugel-Scheitelpunktes unter der Hülsenoberfläche als beendet. Der Kragen an der Eintrittsöffnung schnürt sich leicht zusammen und sichert automatisch das Spreizelement vor Verlust. Beim Einsatz in harten Einbauwerkstoffen muss die Bohrung eine Rauheit von Rz = 10 – 30 µm aufweisen.
 
Die MB/CV Serie bietet ein großes Lieferangebot von 3 – 22 mm Durchmesser, das auch in Inch-Versionen erhältlich ist. Des Weiteren sind korrosionsbeständige und Aluminium Ausführungen erhältlich. Die normale Bearbeitungstoleranz beträgt -(0/(+ 0,1))  mm.
 
Die MB/CV Serie gewährleistet eine schnelle und einfache Montage und ermöglicht eine rein mechanische Abdichtung durch die Zwangsverkrallung.
 
 
Mechanik
Mechanische Spannung:
  • Dehngrenze R p0,2
    Die im Zugversuch erreichte Dehngrenze des Materials beschreibt den steten Übergang vom elastischen in den plastischen Zustand bei 0,2% bleibender Deformation.

  • Streckgrenze R eL
    Die im Zugversuch erreichte Streckgrenze des Materials beschreibt den unsteten Übergang vom elastischen in den plastischen Zustand.

  • Zugfestigkeit R m
    Die im Zugversuch zum Bruch führende Höchstzugspannung wird hier beschrieben.
 
 
MONEL 400
MONEL 400 ist eine Nickel-Kupfer-Legierung, die sehr gute allgemeine Korrosionsbeständigkeit gegen alle Wasser aufweist, teilweise beständig gegen Seewasser und unempfindlich gegen Spannungskorrosion ist.

 

Werkstoff-No. DIN
Chemische Zusammensetzung in %
Ni 1)
Cu
Fe
Mn
C
Si
S
Al
2.4360
63 – 70
Rest
2,5
2,0
0,16
0,5
0,02
0,5
 
Oberflächenschutz
Galvanische Verfahren:
 

Zu den galvanischen Verfahren im Oberflächenschutz zählen die folgenden:

  • Cadmieren-Passivieren
    Dieses Verfahren bietet im Meeresklima besseren Schutz als Verzinken. Allerdings ist das Vorgehen in vielen Ländern bereits verboten, da es umweltbelastend ist.
  • Verzinken-Chromatieren (passivieren)
    Dieses Verfahren beschreibt das Verzinken und blau Chromatisieren. Es ist RoHS-konform.
  • Verzinken-Chromitieren (DISP) (passivieren)
    Dieses Vorgehen beschreibt das Verzinken und Dichtschicht-Passivieren und bietet den Korrosionsschutz analog gelb. (Cr3)
  • Vernickeln
    Das Vernickeln wird für dekorative Innenanwendungen genutzt.
  • Verchromen
    Als Zusatz zum Vernickeln kann diese Technologie eingesetzt werden. Sie wirkt ebenfalls dekorativ und weist eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit auf.
  • Verzinnen
    Das Verzinnen dient zur Verbesserung der Lötfähigkeit (Weichlot) und bietet Korrosionsschutz für Innenanwendungen.
  • Anodisieren (Eloxieren)
    Eignet sich besonders für Aluminium und ist in fast allen Farben möglich, was einen dekorativen Einsatz ermöglicht. Für Außenanwendungen bietet das Anodisieren einen guten Korrosionsschutz.

Andere Verfahren:
  • Feuerverzinken
    Beim Feuerverzinken wird das Bauteil in ein ca. 450 °C heißes Zink-Bad eingetaucht und weist danach einen sehr guten Korrosionsschutz auf. Die Mindestschichtdicke liegt hier bei 40 μm.
  • Phosphatieren
    Im Sprüh- oder Tauchverfahren wird aus einer wässrigen Mangan- oder Zink-Phosphatlösung Phosphat auf das Werkstück übertragen. Dieses Verfahren bietet nur einen leichten Korrosionsschutz, ist allerding ein guter Haftgrund für Lacke und Öle oder Ähnliches.
  • Dacrometisieren Durocoat
    Dacromet / Durocoat ist eine anorganische Beschichtung aus chrompassivierten Zinklamellen. Die Sinterung der Schicht erfolgt in einem Tunnelofen. Dadurch kann ein sehr guter Korrosionsschutz erreicht werden. Besonders geeignet ist dieses Verfahren für Verbindungselemente.
  • Lacke und Farben
    Durch Streichen, Spritzen oder Tauchen wird Grund- und Deckfarbe ein- oder mehrschichtig aufgebracht. Dadurch wird ein guter Korrosionsschutz für Innen- und Außenanwendungen gewährleistet.
 
Phosphatieren
Im Sprüh- oder Tauchverfahren wird aus einer wässrigen Mangan- oder Zink-Phosphatlösung Phosphat auf das Werkstück übertragen. Dieses Verfahren bietet nur einen leichten Korrosionsschutz, ist allerding ein guter Haftgrund für Lacke und Öle oder Ähnliches.

 
 
Polymerwerkstoffe
Die Gruppe der Polymere / Kunststoffe / Makromolekularen Stoffe gliedert sich in Thermoplaste, Elastomere und Duroplaste.
 
 
Prüfdruck, Test A für KOENIG-EXPANDER®
Beim Prüfdruck, Test A wird der KOENIG-EXPANDER® statisch bis auf Berstdruck bzw. Auspressdruck belastet. Diese Prüfung wird bei KVT für die Funktionsprüfung während des Produktionsprozesses durchgeführt.
Jedes Produktionslos (Batch-Nr.) wird dieser Funktionsprüfung unterstellt.

 
 
Prüfdruck, Text B für KOENIG-EXPANDER®

Beim Test B wird der KOENIG-EXPANDER® einem Langzeitversuch mit praxisnahen Gegebenheiten ausgesetzt. Es wird derjenige Druck ermittelt, der bei intermittierenden Druckbelastungen und Temperaturschwankungen, ohne Auspressen des Dichtstopfens, aufgenommen werden kann.

Bedingungen
 
 
Temperatur: 2 h bei +100 °C / 2 h bei – 40 °C

bei Serie LK und LP teilweise
2 h bei +150 °C / 2 h bei – 40 °C

Temperaturwechsel:  
ca. 30 – 45 min.

Druck: intermittierend, 2 min. 0 bar, 3 min. auf Prüfdruck

Dauer: 168 h (Langzeitversuch)

Bohrung: Toleranz, Rundheit und Rauheit gemäß Normblättern, Oberfläche blank, Rand- und Wandabstand gemäß Normblatt
 
Schnellbefestiger
Schnellbefestiger zum Clipsen, Stecken und Verschrauben umfassen Produkttypen wie Käfigmuttern, Blindsteckmuttern, Federlaschen, Nippel und Klammern. Es handelt sich hierbei um Stanz-/Biegeteile sowie auch um diverse Kunststoffteile.

Eigenschaften/Vorteile:
  • gewichtsreduzierend
  • toleranzausgleichend
  • flexibel zu handeln
  • diverse Materialien und Oberflächen

 

 

 
 
Schwerlastniete
Schwerlastniete werden in Anwendungen eingesetzt, in denen Vibrationen und extreme Belastungen an der Tagesordnung sind. Sie sind schnell und einfach zu versetzen und garantieren eine sichere, dauerhafte Verbindung.

Eigenschaften/Vorteile:
  • Hochfeste Verbindung

 

 
 
SK Serie KOENIG-EXPANDER®
Das Zug-/Spreizprinzip der Serie SK besteht darin, dass eine radial dehnbare Stahlhülse um ein Spreizelement angeordnet ist. Beim Ansetzten einer axialen Zugkraft auf den Spreizdorn unter gleichzeitiger Aufnahme der Reaktionskraft mit einem Spezialwerkzeug, wird die Hülse radial ausgeweitet, wobei sich die Außenverzahnung der Hülse in die Bohrungswand verkrallt. Nach Erreichen der vorausbestimmten Kraft reißt das Spreizelement automatisch an der Sollbruchstelle ab. Beim Einsatz in harten Werkstoffen muss die Bohrung eine Rauheit von Rz = 10 – 30 µm aufweisen.
 
Dieser Dichtstopfen eignet sich für Betriebsdrück bis 500 bar und ist vor allem bei kurzen Einbaumaßen zu verwenden. Er verfügt über eine großzügige Bearbeitungstoleranz von -(0/(+0,12)) mm.
 
Die Serie SK kann direkt in Hydraulik-Bohrungen eingebaut werden und führt zu einer rein mechanischen Abdichtung durch die Zwangsverkrallung. Eine schnelle Montage mittels handlicher Verarbeitungswerkzeuge ist gewährleistet. 
 
 
 
Sonderwerkstoffe – Übersichtstabelle

17-4 PH (ARMCO)

Werkstoff-gruppe
Werkstoff-No. DIN
Chemische Zusammensetzung in %
C
Mn
Si
Cr
Ni
Nb
Cu
Martensitisch aushärtbar
1.4542
(AISI 630)
0,06
1,0
1,0
15,0 – 17,0
3,5 – 5,0
0,15 – 0,40
2,5 – 4,0

Eigenschaften:
  • Bedingt rostbeständig
  • Bedingt säurebeständig

 

 
Thermoplaste
Kurzzeichen
Polymerwerkstoffe
Gängige Handelsnamen
ABS
Acryl-Butadien-Styrol
Cycolac®
Lustran®
Novodur®
Terturan®
PA 6
Polyamid
Ultramid® B
Grilon®
Nylon®
Durethan® B
PA 66
Zytel®
Ultramid® A
Maranyl® A
PA 11
Rilsan®
PA B3K
Ultramid® B
PC
Polycarbonat
Lexan®
Makrolon®
Orgalan®
PE
Polyethylen
Alcathene® (EVA)
Ertalene®
Hostalen®
Lupolen®
Mopfen®
Verstofen®
PMMA
Polymethylmethacrylat
Diakon®
Oroglas®
Plexiglas®
POM
Polyacetal
Delrin®
Hostaform®
Vitaform®
PP
Polypropylen
Hostalen® PP
Ertalene® PP
Lacqtere® P
Mopfen®
Novolene®
Propathene®
Vestolen® P
PPO
Polyphenylenoxid
Tetraphenyl®
Lyranyl®
Noryl®
PSU
Polysulfon
Udel®
Bakelite® BP
Mindel®
PES
Polyethersulfon
Ultrason® S + E
Vitrex PES®
PTFE
Polytetrafluorethylen
Algoflon®
Fluon®
Hostaflon®
Teflon®
Tetraflon®
PUR
Polyurethan
Desmopan® (BAYER)
Elastollan® (BASF)
Adiprene®
Vulkollan®
PVC
Polyvinylchlorid
Hostalit®
Trosiplast®
Vestolit®
Vinnol®
Vinoflex®
Welvic®
Subpradur®

 
Verchromen
Als Zusatz zum Vernickeln kann diese Technologie eingesetzt werden. Sie wirkt ebenfalls dekorativ und weist eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit auf.
 
 
Vernickeln
Das Vernickeln wird für dekorative Innenanwendungen genutzt.
 
 
Verstärkte Kunststoffe – Kurzzeichen
CFK
GFK
SFK
MFK

Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff
Glasfaserverstärkter Kunststoff
Synthesefaserverstärkter Kunststoff
Metallfaserverstärkter Kunststoff

 
 
Verzinken-Chromatieren (passivieren)
Dieses Verfahren beschreibt das Verzinken und blau Chromatisieren. Es ist RoHS-konform.
 
 
Verzinken-Chromitieren (DISP) (passivieren)
Dieses Vorgehen beschreibt das Verzinken und Dichschicht-Passivieren und bietet den Korrosionsschutz analog gelb. (Cr3)
 
 
Verzinnen
Das Verzinnen dient zur Verbesserung der Lötfähigkeit (Weichlot) und bietet Korrosionsschutz für Innenanwendungen.
 
 
 
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